Schüssler-Salze
Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler
Dr. Schüßler hat in den Jahren 1850 bis 1873 eine Heilweise entwickelt, die nach ihm benannt ist: die Biochemie nach Dr. Schüßler. Sie ist die einzige Naturheilweise, die zwischen dem Mineralstoffhaushalt innerhalb und außerhalb der Körperzelle unterscheidet. Sie wurde lange Zeit in ihrer Bedeutung verkannt, doch in letzter Zeit erleben wir eine Rehabilitierung.
Mikro- und Makrobereich der Mineralstoffe
Wir müssen also zwischen zwei Mineralstoffbereichen unterschieden, dem innerhalb der Zelle und dem außerhalb. So
wurde festgestellt, dass sich in der Zelle viel mehr Kalium befindet als außerhalb. Aber das Verhältnis zwischen
beiden Kaliumwerten wird immer auf eine physiologische Relation eingestellt. Umgekehrt ist es mit Natrium. Davon
befindet sich viel mehr außerhalb als innerhalb der Zelle, aber wiederum in einem bestimmten physiologischen
Verhältnis.
Makrobereich - Mineralstoffe außerhalb der Zelle
Der Bereich außerhalb der Zelle kann ohne weiteres mit relativ hohen Mineralstoffgaben versorgt werden. In diesen
Bereich gehören die Elektrolytgetränke und die vielen Mineralstoffpräparate, die angeboten werden, ebenso wie
Mineralwässer.
Ernährung und Erziehung
Kinder haben jedoch oft Probleme mit dieser Form der Ernährung, weil der Körper sich durch Mängel zu anderen
Nahrungsmitteln hinwendet, die wenig Verdauungswiderstand bieten und wenig Nährwert besitzen. Leider muss festgestellt
werden, dass durch die moderne Bewirtschaftung der Böden grundsätzlich kein optimaler Mineralstoff- und
Spurenelementgehalt in den Lebensmitteln vorhanden ist.
Das ist möglich! Kinder sollten nicht den Eindruck bekommen, gesundes Essen könne nicht schmecken. Nur aus einem
schmackhaften Essen kann der Organismus dir für ihn wichtigen Stoffe herausziehen. Essen soll Vergnügen
bereiten und alle Sinne ansprechen.
Mikrobereich - Mineralstoffe innerhalb der Zelle
Die Frage, die sich bei weiterer Beschäftigung mit den Mineralstoffen stellt, ist die nach der Steuerung
des Mineralstoffhaushaltes. Dazu müssen wir nun den Bereich innerhalb der Zelle hinzunehmen.
Einfluss auf den Stoffwechsel
Die Zelle ist von einer Flüssigkeit umgeben, der Zwischenzellflüssigkeit (Interzellularflüssigkeit), welche die
benötigten Stoffe anbietet. Die Zellen haben je nach ihrem Aufgabengebiet und ihrer Zugehörigkeit zu einem
Zellverband unterschiedliche Bedürfnisse. Eine Zelle im Herzmuskel hat einen anderen Bedarf an Mineralstoffen als
Nierenzellen oder gar Knochenzellen.
Werden der Zelle über die Zwischenzellflüssigkeit nicht genügend Mineralstoffe angeboten, erleidet sie einen Mangel.
Ein Mangel kann aber auch auftreten, wenn durch einen Reiz vermehrt von einem bestimmten Mineralstoff verbraucht
wird, um eisen Reiz zu beantworten. So verlieren die Hautzellen an der Hautoberfläche viele Betriebsstoffe, wenn
sie intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Den dadurch verursachten Mangel spüren vor allem Kinder sehr stark
in dem eintretenden Sonnenbrand. In solch einem Fall müsste man sich bemühen, die Zellen mit den verlorenen
Mineralstoffen zu versorgen, damit der Mangel und damit auch die Schmerzen bald wieder behoben sind.
Steuerung des Mineralstoffhaushaltes
Wenn die Zellen gut mit Mineralstoffen versorgt sind, erzeugen sie ein ihnen eigenes Schwingungsfeld. Alle Organe
und Körperteile zusammen ergeben ein körpereigenes Schwingungsfeld. Vom Schwingungsfeld ist der Mineralstoffhaushalt
außerhalb der Zellen abhängig.
Verarmt die Zelle an einem bestimmten Mineralstoff und ist dadurch das physiologische Verhältnis zu dem gleichen Mineralstoff
außerhalb der Zelle gestört, so wird der Organismus so viele Mineralstoffe außerhalb der Zelle aus dem laufenden
Betrieb ausscheiden oder in Deponien lagern, bis dieses physiologische Gleichgewicht wieder erreicht ist. So führt der
Mangel innerhalb der Zelle zu einem Mangel außerhalb der Zelle, wodurch der Mineralstoffgehalt des Körpers
insgesamt abgesenkt wird.
Auch wenn jetzt Mineralstoffe außerhalb der Zelle zugeführt werden, kann der Körper sie nicht in seinen Betrieb
integrieren, da sich im Inneren der Zelle nichts verändert hat. Der Mangel dort wurde nicht behoben, und das
physiologische Gleichgewicht erfordert eine ausreichende Versorgung außerhalb und innerhalb der Zellen. Der Mensch
kann also den Mineralstoff außerhalb der Zelle dann nicht "festhalten" beziehungsweise steuern. Der Körper
scheidet ihn wieder aus oder lagert ihn in Form von Steinen ab, zum Beispiel in Form von Kalziumsteinen in
den Nieren.